Tantra Darstellung
Tantra


Eine Reise zu Dir selbst...

TANTRA
ist sein, wer und wie du bist
dich berühren lassen und berühren
dich annehmen wie du bist
deine Ganzheit leben und anerkennen
deinen Sex, deine Liebe und dein Bewußtsein miteinander verweben
die Hochzeit deines inneren Mannes und deiner inneren Frau
dich mit der Existenz verbunden fühlen
dich und andere nicht bewerten, sondern erleben
SEIN
Tun aus der Stille des Seins
Nichts müssen oder sollen
geschehen lassen
mit allen Sinnen fühlen und spielen
Alles durch dich hindurch lassen, nichts festhalten
Hingabe mit Selbst - Bewußtsein
nach Hause kommen
dich mit anderen Menschen verbinden können
heilige und heilende Erotik
aus der Quelle trinken
nackt geborgen sein
still und ekstatisch
ein Tanz, ein Weg
eine Reise in deine Mitte
ohne Anfang und ohne Ende
du bist schon unterwegs!
- Saleem M. Riek -

Der Begriff Tantra stammt aus dem Sanskrit und bedeutet soviel wie 'verweben'. Im Verständnis von Tantra ist alles mit allem verbunden. Tantra trägt eine bejahende Haltung dem Leben gegenüber. Das schließt auch unsere Grenzen und unsere Neins mit ein, genauso wie unsere Liebesfähigkeit, unsere Sexualität, unsere Ängste und Hemmungen, unsere Bedürfnisse und Visionen, unsere Spiritualität und unsere Aufgabe im Leben.

Der Raum zum Sein ist inspiriert von der spirituellen Lehre des Tantra. Er ist ein achtsamer und liebevoller Erfahrungsraum, in dem wir in Kontakt kommen mit Bereichen unseres Mensch(lich)seins, die noch unberührt oder lange verdrängt sind. Die Sehnsüchte nach Lust und Liebe sind kräftige Energien, die uns weiter bringen, soweit wir uns ihnen anvertrauen. Genauso wichtig ist das Gewahrsein über die inneren Beschützer, die uns von Lust und Liebe und letztlich vom Mysterium des Lebens trennen. Und dies in der besten Absicht, uns vor zu großem Schmerz zu bewahren.

Wenn wir uns tiefer einlassen, können wir auch altem Schmerz begegnen. Heilung braucht vor allem die Erlaubnis zu fühlen, was wir fühlen. Wir laden dich ein, sowohl deine Bedürfnisse und Wünsche als auch deine Grenzen wahrzunehmen, Dein Ja und dein Nein auszudrücken und zu leben. Du brauchst das Leben nicht im Griff zu haben. Du musst nichts müssen, nichts wissen, tun oder können. Du darfst einfach sein - leise oder laut, sicher oder unsicher, schüchtern oder frech, fröhlich oder traurig, schamhaft oder unverschämt, friedlich oder wütend. Du darfst in deiner persönlichen Komfortzone bleiben oder hervortreten und ein Risiko eingehen. Veränderung kann vor allem dann geschehen, wenn wir uns dessen, was ist, gewahr werden. Wir sind herausgefordert, das zu fühlen und uns damit in Liebe anzunehmen. In diesem Erfahrungsraum begleiten und unterstützen dich Bewegungsübungen, freier Tanz, sanfte und dynamische Körperübungen, bewusstes Atmen, Stille und Meditation, Spüren und Berühren, Energiearbeit und Rituale, Begegnung und Austausch sowie offener Raum für spontanes Geschehen.